4. Tag: …Klappe, die Zweite oder „Gute Planung ist alles“

Auch die schönste Fahrt geht irgendwann zu Ende…und das Beste kommt bekanntlich zum Schluss: Frühstück wie gehabt, Aufbruch 9 Uhr – doch Schock, schwere Not, man kann auf einmal Berge und sogar ein bisschen Sonne sehen! Mit der 1A Tourenplanung von gestern Abend und der 1A Sicht von heute war es uns ein Leichtes eventuelle Gefahrenstellen zu meiden und die optimale Spurwahl zu finden. Das Wetter lud uns zwar zum Verweilen ein und wir buddelten zwei professionelle Schneeprofile, die wir bis ins kleinste Detail analysierten, aber die a🤨🤨🤨kalten Temperaturen ließen uns zügig wieder aufbrechen. Unsere Analyseergebnisse und die Beobachtungen der letzten Tage im Gebiet bestärkten uns in unserer Entscheidung, den Piz Mottana anzupeilen. Ca. 200 Höhenmeter unter dem Gipfel fanden wir ein so gemütliches Brotzeitplatzerl und gepaart mit dem Drang, die ersten Powderlines in den Schnee zu zirkeln, setzten wir Brotzeit und Abfahrt kurzerhand in die Tat um. Viel zu schnell waren wir unten angekommen und mussten schon wieder auffellen, um die letzten Meter zur Hütte zurückzulegen. Doch Himmel hilf – was war da los?? Ein sichtlich verstörter Herr Trautner (der sich kurz vorher geschickt von der Gruppe abgesetzt hatte) kam uns wild gestikulierend entgegen und läutete eine abschließende und für alle SchülerInnen überraschende LVS-Übung ein. Lehrreiche 17 Minuten später waren alle Dummies geborgen und wir konnten uns endlich mit der wohlverdienten Schoki in der Hütte belohnen und aufwärmen. Nach einer Pause folgte eine Feedbackrunde zu LVS-Suche und der heutigen Tour.

Auch der Abreise- und letzte Tourentag mag wohl geplant sein, gemäß dem Motto von Herrn Trautner (der offensichtlich schon unter Entzugserscheinungen in Sachen Englischunterricht leidet): „The roots of education are bitter, but the fruit is sweet!“, also wurde auch die letzte Tour auf den Piz Val Gronda bis ins letzte Detail geplant. Morgen werden wir von dort aus ins Skigebiet von Ischgl abfahren und die Heimreise mit dem Bus antreten.

Schweren Herzens tippen wir jetzt unsere letzten Zeilen für den Blog 2019 und hoffen, dass wir allen Daheimgebliebenen einen Eindruck von unserer Projektwoche auf der Heidelberger Hütte vermitteln konnten!

Ein herzliches Dankeschön geht an den Hüttenwirt Loisl und sein gesamtes Team, das uns die Woche über jeden Wunsch von den Augen abgelesen hat.

Ski heil vom gesamten P-Seminar, den Bergführern Michi und Julian und Frau Stadler und Herrn Trautner!

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