1. Tag: Die Ruhe vor dem Sturm

Unbeeindruckt von den widrigen Verhältnissen im Münchner Umland, starteten wir unsere Reise beinahe pünktlich um 5.20 Uhr am OPG.  Die Autobahn nach Landeck teilte nicht die Befürchtungen unseres Busfahrers und so kamen wir gerade noch rechtzeitig in Ischgl bei unserem „Hüttentaxi“ (eine alte Pistenraupe mit etwas Stauraum kurz vor der Pensionierung) an. Schnell noch das Gepäck auf das Dach unseres Gefährts gewuchtet, unsere zwei Bergführer Michi und Julian Bückers eingepackt und rauf auf die Heidelberger Hütte.

Oben angekommen lurte die Sonne unerwarteter Weise zwischen den Wolken hervor  und so fiel das zweite Frühstück sehr kurz aus.  Nach dem ersten Anfellen wurden erste Spitzkehren in den knietiefen Powder gezogen und bei einem anschließenden Wettkampf als ausbaufähig eingestuft. Auf Grund der leicht (aber nur leicht!) angespannten Lawinensituation fiel die darauf folgende Abfahrt kurz und flach aus.  Da die Wettervorhersage leider nichts Gutes vermuten lässt, könnten die folgenden Abfahrten vielleicht (aber nur vielleicht!) noch kürzer und flacher ausfallen…

Eine einstündige Theorieeinheit rundete das Programm des ersten Tages ab und lässt uns jetzt in den gemütlichen Teil des Abends übergehen – Kartenspiel und Schweinebraten. Hmmmmm…lecker! 😋 🤤

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